Informationen zur Oberstufe

Die Profiloberstufe der GMSmO Kellinghusen

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“ (Seneca)

Liebe Schüler*innen und Eltern,

wir freuen uns, dass Sie zielsicher zu uns gefunden haben. In diesem Bereich informieren wir Sie über unsere Oberstufe. Informieren Sie sich gern über diese Homepage sowie unseren Flyer und melden Sie sich sehr gern zu einem persönlichen Beratungsgespräch an.

Unser Präsentationstag wird am 14.02.2026 stattfinden.

Der Anmeldezeitraum endet am Mittwoch, dem 25.03.2026.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ansprechpartner:

Jürgen Potthoff-Jürs (Oberstufenleiter): juergen.potthoff-juers2@schule-sh.de

Falk Eichhorn (Assistenz Oberstufe): falk.eichhorn2@schule-sh.de

Die Profilfächer stellen sich vor

Die Sprachen stellen sich vor

Fahrkarte für Oberstufenschülerinnen und -schüler

Ab dem Schuljahr 2026/27 können Oberstufenschülerinnen und -schüler ein vergünstigtes Deutschlandticket (Schulticket) über das OLAV-Ticketverfahren (www.ticket-olav.de) bestellen. Dieses wird mit 20,00 € monatlich bezuschusst.

Downloads zur Oberstufe

Flyer GMSmO Kellinghusen (PDF-Datei)

Informationen rund um die Oberstufe der GMSmO Kellinghusen

Anmeldeformular für die Oberstufe im Schuljahr 2026/27 (PDF-Datei)

Mit diesem Formular können sich Schülerinnen und Schüler für unsere Oberstufe im kommenden Schuljahr anmelden. Bitte ausdrucken, ausfüllen und mit den erforderlichen Unterlagen im Sekretariat der Schule einreichen.

Fachhochschulreife (berufsbezogen) (PDF-Datei)

Information zum Erwerb des berufsbezogenen Teils der Fachhochschulreife

Fachhochschulreife (schulisch) (PDF-Datei)

Information zum Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife

Notenschutz (PDF-Datei)

Information zum Notenschutz bei LRS

Die Oberstufe ist in Einführungsphase (E-Phase / 11. Klasse) und Qualifikationsphase (Q1 und Q2 / 12. und 13. Klasse) unterteilt[cite: 1].

  • E-Phase: Es gibt Klassen und der Unterricht findet zum Teil im Klassenverband, zum Teil im Kursverband statt[cite: 1]. Die E-Phase dient als Vorbereitung für die Q-Phase[cite: 1]. Die hier erbrachten Zeugnisnoten zählen noch nicht ins Abitur[cite: 1]. Dennoch darf man sich nur einen Fehlkurs (Zeugnisnote unter 4 Punkten) leisten, um in die Q-Phase versetzt zu werden[cite: 1].
  • Q-Phase (Q1 & Q2): Ab Q1 gibt es Tutorien, also feste Gruppen aus Schülerinnen und Schülern, die einer Tutorin bzw. einem Tutor zugeordnet sind[cite: 1]. Diese fungieren als Klassenlehrer[cite: 1]. Der übrige Unterricht findet nur noch im gemischten Kursverband statt[cite: 1].
  • Noten & Abschlüsse: Ab Q1 gibt es Halbjahresnoten anstatt der bisherigen Ganzjahresnoten[cite: 1]. In diesen vier eigenständigen Halbjahren der Q-Phase zählen einige Zeugnisnoten bereits zum Abitur (maximal 7 Fehlkurse unter 5 Punkten erlaubt)[cite: 1]. Nach Q1 kann man den schulischen Teil der Fachhochschulreife erwerben, im zweiten Halbjahr von Q2 steht das Abitur an[cite: 1].
  • E-Phase: Mischung aus Klassen- und Kurssystem; Start im gewählten Profilfach[cite: 1].
  • Q-Phase: Ausschließlicher Kursunterricht, sodass in jedem Fach eine andere Lerngruppe besteht[cite: 1].
  • Anspruch & Arbeitsweise: Die Themen werden komplexer und es wird mehr Wert auf Eigenständigkeit gelegt[cite: 1]. Das Niveau steigt insgesamt an[cite: 1]. Verpasster Unterrichtsstoff muss selbstständig nachgeholt werden[cite: 1].
  • Organisation: Man sollte sich eine übersichtliche Struktur für Unterrichtsmaterial überlegen (analog oder digital) und rechtzeitig mit dem Lernen beginnen[cite: 1].
  • Neue Fächer: Das BO-Seminar in der E-Phase und das Profilseminar in der Q-Phase kommen hinzu[cite: 1].

Zeugnisanforderungen (10. Klasse, 2. Halbjahr):

  • In den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch muss ein Durchschnitt von mindestens 3,0 auf MSA-Niveau erreicht werden[cite: 1].
  • In höchstens einem Fach des Zeugnisses darf die Note schlechter als „befriedigend“ sein (also eine 4)[cite: 1].
  • Es darf keine Note 5 oder 6 im Zeugnis geben[cite: 1].

MSA: Der MSA muss erfolgreich bestanden sein (außer bei Befreiung von der MSA-Teilnahme)[cite: 1].

Schüler von anderen Schulen: Es gelten dieselben Leistungsanforderungen[cite: 1]. Ein Beratungsgespräch mit der Oberstufenleitung wird dringend empfohlen[cite: 1].

Die Klassen werden in der Regel profil- und sprachenübergreifend gemischt (es sei denn, eine Klassenlehrkraft unterrichtet selbst das Profil oder die Fremdsprache in der E-Phase)[cite: 1]. Am Ende der E-Phase wählen die Schülerinnen und Schüler aus einer vorgegebenen Auswahl ihre Tutorin bzw. ihren Tutor für die Q-Phase[cite: 1]. Klassen gibt es nur in der E-Phase, danach findet Jahrgangsunterricht statt[cite: 1].

Das liegt größtenteils (wie auch der Freundeskreis) in eurer eigenen Hand![cite: 1] Da der Unterricht ab Q1 in sehr unterschiedlichen Zusammensetzungen stattfindet, treten an die Stelle des Klassenverbandes die Tutorien[cite: 1].

Tutorinnen und Tutoren übernehmen ab der Q1 die Aufgaben einer Klassenlehrkraft und sind die Hauptansprechpersonen für die Schülerinnen und Schüler[cite: 1]. Eine Stunde pro Woche findet in dieser Gruppe auch als Verfügungs-/KL-Stunde statt[cite: 1].

Der eigene Tutor ist der erste Ansprechpartner[cite: 1]. Ansonsten kann man sich an den stellvertretenden Tutor oder die Oberstufenleitung wenden[cite: 1].

Einmal pro Woche findet die KL-Stunde statt[cite: 1]. In der Regel hat man als Schülerin oder Schüler bei seiner Klassenlehrkraft/seinem Tutor auch mindestens ein Unterrichtsfach (kann sich in der Q-Phase durch Abwahlen reduzieren)[cite: 1].

Meistens ja – vor allem im Profilfach[cite: 1]. Durch Kurszusammenlegungen oder organisatorische Gründe kann es jedoch zu Lehrerwechseln kommen[cite: 1].

Der Stundenplan kann an jedem Tag von der 1. bis zur 9. Stunde dauern und enthält in der Regel Freistunden[cite: 1]. Freistunden entstehen vor allem durch individuelle Wahlen und Abwahlen (z. B. Abwahl von Philosophie/Religion in Q2 oder Abwahl einer Fremdsprache nach der E-Phase)[cite: 1].

ELZ steht für Eigenlernzeit[cite: 1]. In diesen Stunden findet kein Unterricht mit einer Lehrkraft statt[cite: 1]. In der Regel gibt es Aufgaben, die selbstständig bearbeitet werden sollen[cite: 1]. Falls keine Aufgaben vorliegen, dient die Zeit dem eigenverantwortlichen Lernen und Arbeiten[cite: 1].

Bei noch nicht volljährigen Schülerinnen und Schülern ist dies mit Genehmigung der Eltern erlaubt[cite: 1]. Volljährige Schüler dürfen das Gelände verlassen[cite: 1].

Sie ändert sich nicht ständig[cite: 1]. Die letzte Änderung war ein dreiteiliger Prozess über drei Jahre hinweg, der mit dem Schuljahr 2026/2027 abgeschlossen ist[cite: 1].

Nach der Q1 (12. Klasse) kann der schulische Teil der Fachhochschulreife und nach der Q2 (13. Klasse) das Abitur erreicht werden[cite: 1]. Damit eröffnen sich vielfältige Studien- und Berufsmöglichkeiten[cite: 1].

Wähle nach Interesse deine Fächer und sei gleich mit Beginn der E-Phase voll dabei![cite: 1]

Erste Ansprechpartner sind immer die Klassenlehrkräfte bzw. Tutorinnen und Tutoren[cite: 1]. Darüber hinaus steht die Oberstufenleitung zur Verfügung[cite: 1]. Das Oberstufenbüro befindet sich im Flur des Sekretariats/Lehrerzimmers ganz hinten links[cite: 1].

  • Herr Potthoff-Jürs: juergen.potthoff-juers2@schule-sh.de[cite: 1]
  • Herr Eichhorn: falk.eichhorn2@schule-sh.de[cite: 1]
  • Herr Zarnbach: nils.zarnbach2@schule-sh.de[cite: 1]

Grundsätzlich werden folgende Profilfächer angeboten:

  • Biologie[cite: 1]
  • Geographie[cite: 1]
  • Geschichte[cite: 1]
  • Philosophie[cite: 1]
  • Englisch[cite: 1]
  • Sport[cite: 1]

Hinweis: Welche Profile tatsächlich zustande kommen, hängt von den Anmeldezahlen ab[cite: 1]. Bei zu geringer Nachfrage greift die Zweit- bzw. Drittwahl[cite: 1].

Das Profilfach wird in der E-Phase 4-stündig und in der Q-Phase 5-stündig (+ Profilseminar) unterrichtet[cite: 1]. Zudem wird darin die Abiturklausur geschrieben[cite: 1]. Die Entscheidung sollte daher unbedingt auf eigenem Interesse und persönlichen Stärken basieren[cite: 1]. Die Oberstufenleitung berät dazu gerne[cite: 1].

Kurz nach Beendigung des Anmeldezeitraumes für die Oberstufe[cite: 1].

Ergänzend zum Profilfach findet von Q1.1 bis Q2.1 (drei Halbjahre) das Profilseminar statt (2 Std./Woche; in Biologie und Englisch 3 Std./Woche)[cite: 1]. Es ist projektorientiert mit Freiarbeit konzipiert und vertieft/erweitert Inhalte des Profils[cite: 1]. Die Benotung erfolgt über einen alternativen Leistungsnachweis oder eine Klausur[cite: 1].

  • Neu beginnend ab E-Phase: Spanisch, Französisch und Latein (müssen durchgehend bis Ende Q2 belegt werden)[cite: 1].
  • Fortgeführt: Französisch und Latein für Fortgeschrittene (mindestens seit Klasse 9 durchgängig min. 3-stündig)[cite: 1]. Diese können nach der E-Phase abgewählt werden[cite: 1].

Zur Orientierung gibt es auf der Oberstufen-Homepage einen Infobogen[cite: 1]. Die Wahl sollte nach Neigung und Vorkenntnissen erfolgen[cite: 1]. Wer bereits Vorkenntnisse in Französisch oder Latein hat, kann das Fach in der E-Phase belegen, um es danach ggf. abzuwählen[cite: 1].

Frei wählbare Fächer/Bereiche:

  • Das Profilfach[cite: 1]
  • Philosophie oder Religion[cite: 1]
  • DSP (Darstellendes Spiel) oder Kunst oder Musik[cite: 1]
  • Die 2. Fremdsprache (Spanisch, Französisch, Latein)[cite: 1]
  • 2 Naturwissenschaften (aus Chemie, Physik, Biologie)[cite: 1]
  • Optional: Informatik[cite: 1]

Es gibt keine Belegpflicht für konkrete Kurse bei der Wahl eines bestimmten Profils[cite: 1].

Klassische „Leistungskurse“ gibt es in der Form nicht, jedoch Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA) mit 5 Wochenstunden und verpflichtender Abiturklausur:

  1. Das Profilfach[cite: 1]
  2. Ab Q1: Deutsch, Mathe oder eine fortgeführte Fremdsprache (z. B. Englisch)[cite: 1]

Zusatz: Am Ende von Q1 wird ein weiteres dieser Kernfächer als 3. schriftliches Abiturprüfungsfach gewählt (läuft in Q2 3-stündig auf grundlegendem Niveau weiter)[cite: 1].

  • Fremdsprachen vs. Naturwissenschaften: Eine fortgeführte Fremdsprache kann nach der E-Phase abgewählt werden, sofern beide Naturwissenschaften fortgeführt werden[cite: 1]. Bei einer neu beginnenden Fremdsprache muss diese bis Q2 verbleiben, dafür wird eine Naturwissenschaft abgewählt[cite: 1].
  • Geographie / WiPo: Nach der E-Phase muss eines der beiden Fächer abgewählt werden[cite: 1].
  • Philosophie / Religion: Kann nach Q2.1 abgewählt werden (abhängig von der Gesamtstundenzahl)[cite: 1].
  • Kunst / DSP / Musik: Enden nach der Q1 automatisch[cite: 1].
  • Informatik: Kann (falls gewählt) jederzeit abgewählt werden[cite: 1].

In den ersten zwei Wochen der E-Phase darf bei begründeten Fällen zwischen Wahlfächern (Profil, Philo/Reli, Kunst/DSP) gewechselt werden – vorausgesetzt, es gibt freie Plätze[cite: 1]. Ein Wechsel zwischen Parallelkursen desselben Faches (z. B. von einem Geo-Grundkurs in einen anderen) ist nicht erlaubt[cite: 1].

Ablauf: Antrag schriftlich über ein Formular bei der Oberstufenleitung einreichen[cite: 1]. Erst nach Genehmigung darf der Kurs gewechselt werden[cite: 1].

Ein Wechsel soll innerhalb der ersten zwei Wochen vorgenommen werden (in Ausnahmen auch später)[cite: 1]. Das Profilfach darf in begründeten Fällen am Ende der E-Phase einmalig gewechselt werden (Antrag erforderlich)[cite: 1].

In der Oberstufe wird in Notenpunkten von 0 bis 15 Punkten gerechnet:

  • 15 - 13 Punkte: Note 1+ bis 1-[cite: 1]
  • 12 - 10 Punkte: Note 2+ bis 2-[cite: 1]
  • 09 - 07 Punkte: Note 3+ bis 3-[cite: 1]
  • 06 - 04 Punkte: Note 4+ bis 4- (ab 4 Punkten = bestanden)[cite: 1]
  • 03 - 01 Punkte: Note 5+ bis 5- (Fehlkurs / Unterkurs)[cite: 1]
  • 00 Punkte: Note 6[cite: 1]
  • Regelfall: Mündlich 60%, Schriftlich 40%[cite: 1].
  • Sonderfall (Profil- und Kernfächer): Bei 2 schriftlichen Leistungsnachweisen pro Halbjahr beträgt die Gewichtung 50% mündlich zu 50% schriftlich[cite: 1].
  • Die mündliche Note setzt sich fachabhängig aus Unterrichtsbeiträgen, Tests, Hausaufgaben, Gruppenarbeiten, Experimenten und Präsentationen zusammen[cite: 1].

Klausuren sind die schriftlichen Leistungsnachweise der Oberstufe[cite: 1]. Sie dauern mindestens 90 Minuten und fließen mit 40% bis 50% in die Halbjahresnote ein[cite: 1].

  • Anzahl: 1 Klausur pro Halbjahr in Fächern auf grundlegendem Niveau; 3 Klausuren pro Schuljahr in Fächern auf erhöhtem Niveau[cite: 1].
  • Dauer: Beginnt bei 90 Minuten und steigert sich in Kern-/Profilfächern über 135 und 180 Minuten bis auf 300 Minuten (Probe-Abitur und Abitur)[cite: 1].
  • Maximum: Maximal 3 Klausuren pro Woche (ohne Nachschreibtermine)[cite: 1].

Ja, Versäumtes wird nachgeschrieben[cite: 1]. Für längere Klausuren, Probeabi und Abitur gibt es zentrale Nachschreibtermine[cite: 1].

Ein schriftlicher Leistungsnachweis kann pro Schuljahr durch ein Ersatzformat erbracht werden[cite: 1]. Beispiele: Essays, Take-Home-Klausuren, Referate, Experimente, Videos, Podcasts, Plakate, Debatten oder Rollenspiele[cite: 1].

Wichtig: Die Note zählt wie eine Klausur[cite: 1]. Bei Fehlen zum Präsentations-/Abgabetermin ist ein ärztliches Attest zwingend erforderlich[cite: 1].

Der Klausurplan wird ca. drei Wochen nach Unterrichtsbeginn jedes Halbjahres veröffentlicht[cite: 1].

Du kannst jederzeit einen Beratungstermin bei der Oberstufenleitung vereinbaren[cite: 1]. Nach der ersten Halbjahresinformation in der E-Phase kommt die Oberstufenleitung bei Förderbedarf auch aktiv auf dich zu[cite: 1].

  • E-Phase: Eine Leistung von 03 Punkten oder schlechter ist ein Fehlkurs[cite: 1]. Maximal 1 Fehlkurs ist für die Versetzung erlaubt[cite: 1].
  • Q-Phase: Eine Leistung von 04 Punkten oder schlechter gilt als Fehlkurs[cite: 1]. Bis zum Abitur dürfen insgesamt maximal 7 Fehlkurse in den einzubringenden Fächern gesammelt werden[cite: 1].
  • Fachhochschulreife (FHR): Schulischer Teil wird nach Q1 erreicht[cite: 1]. Zusammen mit einem praktischen Teil (1-jähriges Praktikum, Ausbildung, FSJ/FÖJ) berechtigt sie zum Studium an Fachhochschulen[cite: 1].
  • Abitur (Allgemeine Hochschulreife): Wird nach der Abiturprüfung am Ende von Q2 erworben[cite: 1]. Berechtigt zum Studium an allen Universitäten und Hochschulen[cite: 1].

Bestimmte Universitätsstudiengänge sind damit ausgeschlossen[cite: 1]. Eine genaue Übersicht bietet die monatliche Berufsberatung an der Schule[cite: 1].

In Q1.2 kann ein formloser Antrag auf Ausstellung des schulischen Teils der Fachhochschulreife gestellt werden[cite: 1]. Bei Erfüllung der Kriterien wird das Zeugnis am Ende des Schuljahres überreicht[cite: 1]. Der Antrag kann jederzeit zurückgezogen werden, falls man doch das Abitur machen möchte[cite: 1].

Das Abitur besteht aus zwei Blöcken:

  • Block I: 36 ausgewählte Halbjahresnoten aus der Q-Phase (Q1.1 bis Q2.2)[cite: 1].
  • Block II: Die Abiturprüfung (4 bis 5 Prüfungen: 3 schriftliche und 1–2 mündliche Prüfungen)[cite: 1].

Regel: Die Prüfungsfächer müssen alle drei Aufgabenfelder (sprachlich-künstlerisch, gesellschaftswissenschaftlich, mathematisch-naturwissenschaftlich) abdecken[cite: 1].

  • 1. Prüfungsfach: Profilfach (steht ab E-Phase fest)[cite: 1].
  • 2. Prüfungsfach: Kernfach auf erhöhtem Niveau (Deutsch, Mathe oder Fremdsprache – gewählt am Ende der E-Phase)[cite: 1].
  • 3. Prüfungsfach (schriftlich): Ein weiteres Kernfach (gewählt am Ende von Q1)[cite: 1].
  • 4. & 5. Prüfungsfach (mündlich): Gewählt am Anfang von Q2 vor den Herbstferien[cite: 1].

Vor allen Wahlen findet eine ausführliche Informationsveranstaltung statt.[cite: 1]

Die Fächer müssen so kombiniert werden, dass das literarisch-künstlerische, gesellschaftswissenschaftliche und mathematisch-naturwissenschaftliche Aufgabenfeld vollständig abgedeckt sind[cite: 1].

  • Prüfungsdauer: 20 Minuten Gespräch (2 Aufgabenteile à 10 Minuten) + 30 Minuten Vorbereitungszeit[cite: 1].
  • Prüfungskommission: 3 Personen (Prüflehrkraft, Vorsitz, Protokoll)[cite: 1].
  • Ablauf: Erst freier Vortrag des Prüflings, danach vertiefende Fragen der Kommission[cite: 1]. Die Note wird am Nachmittag bekannt gegeben[cite: 1].

Eine Form der mündlichen Abiturprüfung:

  1. Präsentation (ca. 10 Min.): Mediengestützter Vortrag zum gestellten Thema[cite: 1].
  2. Kolloquium (ca. 20 Min.): Fachgespräch und Fragen der Prüfer[cite: 1].

Ablauf: Bearbeitungszeit beträgt 4 Schulwochen[cite: 1]. Spätestens 10 Tage vor der Prüfung muss eine schriftliche Dokumentation eingereicht werden[cite: 1].

Morgens vor Unterrichtsbeginn telefonisch im Sekretariat abmelden (oder Information an Tutor/Klassenlehrkraft) sowie betroffene Fachlehrkräfte informieren[cite: 1]. Volljährige Schüler dürfen sich selbst abmelden[cite: 1].

Ja, solange keine ärztliche Attestpflicht besteht[cite: 1].

  1. Zu Schuljahresbeginn erhält jeder Schüler den gelben Laufzettel[cite: 1].
  2. Sämtliche Fehlzeiten mit Datum, Grund und verpassten Fächern eintragen[cite: 1].
  3. Unterschrift der Erziehungsberechtigten (oder des volljährigen Schülers)[cite: 1].
  4. Zuerst der Klassenlehrkraft/dem Tutor vorlegen (abzeichnen lassen)[cite: 1].
  5. Danach allen betroffenen Fachlehrkräften vorlegen[cite: 1].

Frist: Das Entschuldigen muss innerhalb von zwei Wochen nach Wiedererscheinen erfolgen![cite: 1]

Sobald wegen Krankheit ein Leistungsnachweis (Klausur/Klausurersatzleistung) verpasst wurde, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden[cite: 1]. Ohne Attest wird die Leistung mit 0 Punkten gewertet![cite: 1]

Bei überdurchschnittlich häufigen oder unglaubwürdigen Fehlzeiten kann die Klassenkonferenz eine allgemeine Attestpflicht beschließen[cite: 1]. Jede Fehlstunde muss dann per Attest belegt werden[cite: 1]. Wer unter Attestpflicht innerhalb von 30 Kalendertagen 20 unentschuldigte Fehlstunden anhäuft, kann von der Schule ausgeschult werden[cite: 1].

  1. Morgens vor Unterrichtsbeginn der Lehrkraft / dem Sekretariat Bescheid geben[cite: 1].
  2. Am selben Tag einen Arzt aufsuchen und ein ärztliches Attest ausstellen lassen[cite: 1].
  3. Das Attest zusammen mit dem gelben Zettel schnellstmöglich nach der Rückkehr einreichen[cite: 1].

In Q1 und Q2 dürfen insgesamt maximal 7 Fehlkurse (unter 5 Notenpunkten) in den anzurechnenden Abiturfächern gesammelt werden[cite: 1].

  • Man darf einmal eine Jahrgangsstufe wiederholen (freiwilliger Rücktritt ab der Q-Phase) sowie einmal bei Nichtbestehen der Abiturprüfung (Q2)[cite: 1].
  • Ein freiwilliger Rücktritt ist auch zum Halbjahr möglich (z. B. von Q1.2 nach E.2)[cite: 1].

In der E-Phase wird die Wiederholung/Versetzung durch die Zeugniskonferenz entschieden[cite: 1]. Ab der Q-Phase muss ein formloser Antrag gestellt werden[cite: 1].

Ja, das ist in Ausnahmefällen möglich, erfordert jedoch eine individuelle Einzelfallentscheidung und Absprache[cite: 1].

Exkursionen sind fachspezifische Ausflüge mit thematischen Schwerpunkten zur Vertiefung und Anwendung des Unterrichtsstoffs[cite: 1].

  • E-Phase: Kennenlern-Wandertag (z. B. Kletterpark) zu Beginn des Schuljahres + jährlicher Wandertag[cite: 1].
  • Q1 (2. Halbjahr): Studienfahrt (möglichst als Sprachenfahrt mit Fremdsprachenbezug)[cite: 1].
  • Q2 (Beginn): Mehrtägige Exkursion nach Helgoland (profilbezogene Projekte)[cite: 1].
  • Tagesexkursionen: Jährlich in Geographie, Biologie sowie Theaterfahrten in Deutsch[cite: 1].

Im zweiten Halbjahr der Q1[cite: 1].

In der Regel nimmt der gesamte Jahrgang teil, in Ausnahmefällen finden exkursionsbezogene Fahrten auch in Einzelkursen statt[cite: 1].

  1. Aktiv am Unterricht teilnehmen (Mündliche Note zählt 50–60%)[cite: 1].
  2. Continuous Learning: Rechtzeitig vor Klausuren lernen[cite: 1].
  3. Sämtliche Fehlzeiten stets lückenlos und fristgerecht entschuldigen[cite: 1].

Ja, das Anforderungsniveau steigt spürbar[cite: 1]. Wichtig ist es, kontinuierlich am Ball zu bleiben und das Lernen selbstständig zu strukturieren[cite: 1]. Bei Überforderung stehen Tutoren und die Oberstufenleitung beratend zur Seite[cite: 1].

Ja, Freistunden und ELZ-Zeiten können in der Cafeteria, in freien Klassenräumen oder in der Lernwerkstatt genutzt werden[cite: 1]. Zusätzliche Lernzeit zu Hause bleibt unumgänglich[cite: 1].

In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathe sind solide Grundlagen essenziell[cite: 1]. In der ersten Schulwoche der E-Phase finden drei Fachtage als Crashkurse statt, um Wissenslücken frühzeitig festzustellen und aufzuholen[cite: 1].

  • Vorteile: Gute Strukturierung von Dokumenten, vielfältige kreative Möglichkeiten (z. B. Mindmaps, digitale Präsentationen)[cite: 1].
  • Nachteile: Ablenkungsgefahr durch Apps, Gefahr des Unordentlichwerdens bei schlechter Ordnerstruktur[cite: 1].
  • Ausblick: Ein Schulkonzept zur flächendeckenden Bereitstellung von Schul-Laptops ist in Arbeit[cite: 1].

Das liegt im Ermessen der jeweiligen Fachlehrkraft und ist abhängig vom Unterrichtsthema[cite: 1].

  • Zu Schuljahresbeginn gibt es einen KI-Workshop durch die Klassenlehrkraft[cite: 1].
  • Grundsatz: Die Nutzung von KI für Leistungsnachweise ohne ausdrückliche Absprache mit der Lehrkraft ist strengstens verboten und wird gezielt überprüft[cite: 1].

Nein, ein Anschaffen eines eigenen iPads ist kein Muss[cite: 1]. Es wird an einem Konzept ohne private Endgeräte gearbeitet[cite: 1].

Oberstufenschüler dürfen ihr Smartphone nur im Klassenraum und nur außerhalb der Unterrichtszeit (Pausen / Freistunden) nutzen[cite: 1]. Während des Unterrichts muss es ausgeschaltet oder stummgeschaltet in der Tasche bleiben[cite: 1].

Klassenpaten begleiten Ausflüge, Wandertage und Basteltage, verbringen Pausen mit den Fünftklässlern und können nach Absprache auch als Unterstützung im Unterricht mitwirken[cite: 1].