Die pädagogische Insel



Die pädagogische Insel der Schule ist in ihrem Aufgabengebiet zweigeteilt.


In den ersten fünf Unterrichtsstunden bietet die Insel Lehrern und Schülern die Möglichkeit, bestehende aktuelle oder schwelende Konflikte zu bewältigen.
Wird ein Schüler zu Insel geschickt, so hat er dort die Möglichkeit, die Konfliktsituation aus seiner Sicht zu schildern und die anstehenden Arbeitsaufträge in Ruhe zu erledigen. Mit Hilfe der Inselpädagogen wird die Situation des Schülers analysiert, und nach Möglichkeit werden in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium Wege gefunden, wie der Schüler wieder zur Arbeit in den Unterricht zurückkehren kann. Wenn es angezeigt erscheint, bietet das Team der Insel in enger Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeitern der GMS Lehrern und Schülern Raum und aktive Hilfe für gemeinsame Gespräche zur Konfliktbewältigung. Auf diese Weise möchte die Insel dazu beitragen, das Arbeitsklima zwischen Schülern und Lehrern für beide Seiten wieder angenehm zu gestalten.
Des Weiteren wird die Insel von Schülern genutzt, die mit anderen Mitschülern in Konflikt geraten sind. Hier bieten die Pädagogen Schutz und Unterstützung.
Die Insel steht jederzeit auch Schülern zur Verfügung, die einen Rückzugspunkt zur Stillarbeit suchen, eine Freistunde haben, Klassenarbeiten nachschreiben müssen oder die mit ihren ganz persönlichen Sorgen zum Inselteam kommen möchten.


Ab der sechsten Stunde gehört die pädagogische Insel den Kindern, die entweder die Mittags-Projekte nutzen oder die Zeit bis zu den von ihnen gewählten AGs überbrücken möchten. Auch Schülerinnen und Schüler, die ihren Bus verpasst haben, können die Wartezeit bis 14.00 Uhr hier verbringen.


Ab 14.00 Uhr finden diverse kreative und sportliche AGs statt, an denen die Kinder teilnehmen können (die einzelnen Angebote entnehmen Sie bitte dem AG-Heft). Kinder mit Hilfsbedarf in Mathe und Deutsch oder Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche finden unter sachkundiger Leitung ebenfalls entsprechende Kursangebote.

Michael Jochens